Wohnen in der Brugera

Am Siedlungsrand von Düdingen treffen unterschiedliche Wohnstrukturen auf die offene Kulturlandschaft und den angrenzenden Wald. Drei quer zum Hang gesetzte Zeilenbauten führen den Massstab des westlich gelegenen Wohnquartiers weiter und fächern sich zur Landschaft hin auf. Die Baukörper staffeln sich mit dem ansteigenden Terrain und betten sich sanft in die Hanglage ein. Durch ihre leichte Ausdrehung entstehen fliessende Zwischenräume, vielfältige Blickbezüge und ein durchlässiger Übergang zwischen Dorf und Landschaft. Private Gärten, gemeinschaftliche Aufenthaltsorte, Streuobstwiesen und naturnahe Grünräume bilden eine differenzierte Abfolge von Rückzug und Begegnung.
Die Wohnungen profitieren von der Setzung durch ihre mehrseitige Orientierung, die Morgen- und Abendsonne sowie weite Ausblicke in die Landschaft. Grosszügige Wohnräume und Balkone öffnen sich zum Aussenraum, während die gestaffelten Fassaden und die Vermeidung von Parallelitäten zwischen den Baukörpern die notwendige Privatheit gewährleisten.
Die Holzbauten stehen auf einem robusten Betonsockel und werden durch vertikale, dunkle Holzschalungen gegliedert. Vertraute Materialien und einfache konstruktive Prinzipien verankern die Häuser am Ort. Ein hoher Vorfertigungsgrad, langlebige Materialien und ein integraler Low-Tech-Ansatz verbinden räumliche Qualität mit einer dauerhaften und ressourcenschonenden Bauweise.









